Dodo Marx: Homosexualität nicht im Zentrum der Bischofssynode


Quelle: www.bgland24.de
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Der Umgang der katholischen Kirche mit dem Thema Homosexualität steht nach den Worten des Münchner Kardinals Reinhard Marx nicht im Zentrum der bevorstehenden Weltbischofssynode im Vatikan. Stattdessen stünden Diskussionen zu Ehe und Familie und die Frage, wie man mit gescheiterten Ehen umgehe, im Vordergrund, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) im Interview mit dem TV-Sender Phoenix.

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Das von Papst Franziskus einberufene Bischofstreffen findet vom 4. bis 25. Oktober statt. Marx warnte vor überzogenen Erwartungen. Bei der Zusammenkunft seien Vertreter aus aller Welt anwesend, die eine große Bandbreite an unterschiedlichen Sichtweisen mitbrächten. Außerdem habe eine Synode lediglich eine beratende Funktion, entscheiden könne nur der Papst. Klar sei aber auch: „Der Weg ist nicht zu Ende mit dieser Synode.“

Mit Blick auf die aktuellen Debatten um schwule und lesbische Paare sagte Marx, ihm sei wichtig, dass man die Menschen nicht nur von ihrer sexuellen Orientierung her definiere. Zu den umstrittenen Äußerungen des Schweizer Bischofs Vitus Huonder über Homosexuelle meinte Marx, er kenne den kompletten Vortrag nicht, den Huonder Ende Juli in Fulda gehalten hatte, wisse aber um die Berichterstattung darüber.

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