Im Osten rangiert der Glaube unter ‚ferner liefen‘


Wahrscheinlich gibt es keinen Gott, sorge dich nicht, erfreu dich an deinem Leben
Wahrscheinlich gibt es keinen Gott, sorge dich nicht, erfreu dich an deinem Leben
Soziologin: Die meisten Konfessionslosen sind „voll distanzierte Atheisten“.

kath.net

Das östliche Bundesgebiet gilt als eines der am stärksten verweltlichten Gebiete der Welt. Der Anteil der Konfessionslosen an den rund 14 Millionen Einwohnern nähert sich der 80-Prozent-Marke. Die meisten sind bereits in der zweiten Generation konfessionslos.

Etwa 58 Prozent von ihnen können als „voll distanzierte Atheisten“ gekennzeichnet werden; sie lehnen jegliche Religion als irrational ab. Etwa ein Viertel (23 Prozent) gelten als „normale Konfessionslose“. Ihnen ist jede Form von Religion fremd; sie halten die Beschäftigung mit Glaubensfragen für überflüssig. Das berichtet die Referentin für empirische Kirchen- und Religionssoziologie im Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD, Oberkirchenrätin Petra-Angela Ahrens (Hannover).

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