Bischöfe mahnen sensiblen Umgang mit dem Kirchenasyl an


justiz_grossFür einige Flüchtlinge ist das Kirchenasyl die letzte Hoffnung vor der Abschiebung. Der Bundesinnenminister sieht das Instrument kritisch. Die katholische Kirche stellt deshalb Empfehlungen für Gemeinden auf, die Asylbewerbern Unterschlupf bieten wollen.

evangelisch.de

Angesichts der starken Zunahme der Fälle von Kirchenasyl hat die Deutsche Bischofskonferenz die Kirchengemeinden zu einem sensiblen Umgang mit dieser Form des zivilen Ungehorsams aufgerufen. „Das Kirchenasyl kann immer nur „ultima ratio“ (letzte Lösung) zur Verhinderung drohender Menschenrechtsverletzungen sein“, sagte der Vorsitzende der Migrationskommission der Bischofskonferenz, der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle, am Montag anlässlich der Veröffentlichung einer Handreichung zum Kirchenasyl.

Beim Kirchenasyl gewähren Gemeinden oder Klöster Flüchtlingen Unterschlupf, um sie vor Abschiebung zu schützen. Die Flüchtlinge leben aber in den seltensten Fällen direkt in der Kirche, sondern vielmehr im Gemeinde- oder Pfarrhaus.

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