Goliaths Erbe zeigt sich in Israels Natur


Ein alter Maulbeer-Feigenbaum (Ficus sycomorus) im israelischen Aschkelon – ohne die Philister gäbe es ihn nicht. © Ian Scott/ CC-by-sa 2.0
Bronzezeitliche Importe: Ohne die Philister gäbe es im heutigen Israel weder Mohn, noch Lorbeer, Kreuzkümmel oder die Maulbeer-Feige. Denn erst das geheimnisvolle Seevolk brachte diese Pflanzen mit, als es vor rund 3.200 Jahren die Küsten des alten Kanaan eroberte. Sogar die heutigen Wildschweine der Region verdanken ihr genetisches Erbe den Philistern, denn sie stammen von Schweinen ab, die diese mitbrachten, wie Forscher im Fachmagazin „Scientific Reports“ berichten.

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In der Bibel kommen die Philister nicht gut weg, denn sie sind über Generationen die Feinde der Israeliten. Immer wieder liefern sich beide erbitterte Kämpfe. Erst der legendäre Kampf Davids gegen den Philister Goliath soll der Überlieferung nach dieses vom Mittelmeer her eingedrungene Volk vertrieben oder zumindest zurückgedrängt haben. Überreste von Goliaths Heimstadt Gat haben Archäologen erst vor kurzem ausgegraben.

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