Tabak-Studie: Raucher sind billiger


Rauchen kostet Frauen im Schnitt sieben Lebensjahre. Foto: REUTERS
Rein finanziell betrachtet profitiert die Gesellschaft vom Rauchen – zu diesem Schluss kommen zwei Wissenschafter. Die Mehrausgaben wegen des Rauchens seien deutlich kleiner als die „Einsparungen“ durch verkürzte Leben.

Von Timot Szent-Ivanyi|Frankfurter Rundschau

Raucher sind bedauernswerte Zeitgenossen. Sie sind Gefangene ihrer Sucht, haben gelbe Zähne, sind häufiger krank und sterben früher. Zudem wird ihnen – untermauert durch zahlreiche Studien – immer wieder der Vorwurf gemacht, durch ihre ungesunde Lebensweise die Sozialsysteme zu schädigen. Aber stimmt das überhaupt? Zwei Wissenschaftler haben für Deutschland alle Be- und Entlastungen bestimmt und zusammengerechnet, die durch Raucher entstehen. Das Ergebnis: Rein finanziell betrachtet profitiere die Gesellschaft enorm vom Rauchen.

Ausgangspunkt der Untersuchung von Florian Steidl und Berthold Wigger vom Karlsruher Institut für Technologie war die Frage, ob die Tabaksteuer mit Einnahmen von rund 14 Milliarden Euro jährlich die Kosten, die durch Raucher entstehen, tatsächlich deckt. Ausgehend von dem Basisjahr 2011 bestimmten die Autoren die bis zum Tode aller Altersgruppen entstehenden Kostenunterschiede zwischen der rauchenden und der nichtrauchenden Bevölkerung.

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5 Comments

  1. Jetzt fehlt nur noch die Studie auf Drogenabhängige und Quartalsäufer wie Mixa und Käsman zu erweitern. Wer fleißig Drogen kifft und Alulol schluckt, der gibt spätestens mit 65 Jahren den Löffel ab und erhöht damit die Rentenzahlung an all jene, die vernünftig lebend etwa 80 Jahre erreichen

    Zu dem Ziel fehlen mir noch 3 Jahre

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  2. Es gibt vergleichbare Berichte vn Aussteigern bei den Zeugen Jehovas, ebenfalls eine Fundi Sekte welche die Lebensführung ihrer Anhänger bis in den letzten Winkel des Privatlebens kontrolliert und vorschreibt.

    Ganz wenige schaffen es aus dem Verein auszutreten, den Religionswahn im Kopf werden sie damit nicht los. Es sind diese Menschen, die dann eine Kirche für Atheisten gründen oder feststellen, die Darwins ET ist ein Glauben. Die fundamentalen Pinzipien von Wissen im Zweifel und Wissenschaft werden ihen ewig fremd bleiben.

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