Austern sind Norovirus-Reservoir


Rohe Austern gelten als Delikatesse, doch Vorsicht: Die Schalentiere sind ein Reservoir des unangenehmen Norovirus. © FreeImages.com / Simon Wong
Delikatessen als Infektionsrisiko: Wer rohe Austern liebt, kann sich leicht Noroviren einhandeln. Denn Schalentiere dienen dem Virus als Reservoir, wie chinesische Wissenschaftler herausgefunden haben. Fast alle von kontaminierten Austern ausgelösten Epidemien des Virus gehen demnach auf Virenstämme zurück, die ursprünglich aus dem Menschen stammen. Austern und auch andere Muscheln sollte man daher nur gut durchgegart verspeisen, raten die Forscher.

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Noroviren sind hartnäckig und unangenehm: Sie verursachen beim Patienten Bauchkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Außerdem sind sie äußerst ansteckend und können sich rasend schnell ausbreiten. Übertragen werden sie vor allem durch den Menschen: Ausscheidungen, ungewaschene Hände und kontaminierte Lebensmittel sind die häufigsten Ansteckungsrouten. Vor allem Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser und Pflegeheime sind durch Norovirus-Epidemien gefährdet.

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