Gröhe befürwortet Gesundheitskarte für Flüchtlinge


Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat die Einführung von Gesundheitskarten für Flüchtlinge durch die Bundesländer befürwortet.

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Dadurch verringere sich der Verwaltungsaufwand bei der Abrechnung von medizinischen Leistungen in den Kommunen, sagte Gröhe am Mittwoch bei einem Besuch von Flüchtlingsunterkünften in Lebach und St. Wendel im Saarland. Für eine Regelung durch den Bund sehe er allerdings keine Notwendigkeit.

Das Saarland und Rheinland-Pfalz verhandeln derzeit darüber, ob sie gemeinsam eine solche Gesundheitskarte einführen. Nordrhein-Westfalen führte sie in der vergangenen Woche als erstes deutsches Flächenland ein. In Bremen und Hamburg gibt es die elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge bereits seit längerem.

Gesetzlich Versicherte müssten nicht dafür zahlen

Gröhe widersprach zugleich Befürchtungen, die Ausgaben für die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen gingen zulasten der gesetzlich Versicherten. „Gesundheitsleistungen sind Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und werden aus Steuermitteln bezahlt“, betonte der Minister. „Die Krankenkassen werden dafür nicht in Anspruch genommen.“

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