Rivlins schwierige Mission im Vatikan


Vatikan-Besucher in diplomatisch anspruchsvollen Zeiten: Israels Staatspräsident Reuven Rivlin (picture alliance / dpa / Carsten Rehder)
Israels Staatspräsident Reuven Rivlin will im Vatikan erklären, wie wichtig der Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen im Nahen Osten ist. Wie gut das gelingt, ist offen – denn das Verhältnis zwischen Israels Regierung und dem Vatikan ist problematisch.

Von Torsten Teichmann|Deutschlandfunk

Tränengas auf Demonstranten. Jeden Sonntag stehen sich Palästinenser und israelische Grenzpolizisten zwischen Beit Jala und dem Kloster Cremisan im Westjordanland gegenüber. Seit Israels Verteidigungsminister entschieden hat, an der Stelle den Sperrwall, in dem Fall eine Mauer, weiter zu bauen.

Der frühere lateinische Patriarch von Jerusalem, Michael Sabbah, hält die Entscheidung für Willkür: „Es ist ganz einfach: Wir sagen Israel, den Soldaten hier, dem Gericht, das urteilt: Das ist unser Land. Was auch immer ihr entscheidet, ihr entscheidet mithilfe von Krieg und Waffen und dass ist nicht rechtens.“

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