Limburger Katholiken sollten ihren Saustall(Bistum) aufräumen


Bild: @Kiwi_Gold/twitter
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Apostolische Administrator Grothe und sein Ständiger Vertreter wollen dabei erneut die Frage einer materiellen Wiedergutmachung durch den früheren Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst ansprechen.

kath.net

Zu neuerlichen Gesprächen über die Neuausrichtung im Bistum Limburg ist die Bistumsleitung am Donnerstag nach Rom gereist. Wie Bistumssprecher Stephan Schnelle der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) auf Anfrage mitteilte, wollen der Apostolische Administrator für das Bistum, Weihbischof Manfred Grothe, und sein Ständiger Vertreter, Domkapitular Wolfgang Rösch, dabei auch die Frage einer materiellen Wiedergutmachung durch den früheren Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst ansprechen. Für Sonntagabend werden Grothe und Rösch zurück aus Rom erwartet.

Das Bistum Limburg verlangt von dem Bischof Schadenersatz. Es hatte nach dem Bau des in maßgeblicher Verantwortung von Tebartz-van Elst für rund 31 Millionen Euro errichteten Bischofshauses auf dem Limburger Domberg etwa 3,9 Millionen Euro außerplanmäßig abschreiben müssen. Daraus lasse sich jedoch nicht schließen, so das Bistum, dass ein Schaden in eben dieser Höhe entstanden sei, für den man von dem früheren Bischof Wiedergutmachung erwarte.

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