Ostdeutschland erwache


Jedes Mal wenn ich über das Flüchtlinge rede, endet die Diskussion beim Thema Aufstand

Von Alexander Augustin|TELEPOLIS

Warnung: Der folgende Text ist extrem polemisch. Diese Form wurde gewählt, um beim Leser affektive Reaktionen auszulösen. Diese Affekte sollen dem Leser helfen, bestimmte Gefühlswelten von Menschen aus Ostdeutschland, die vor allem in Plattenbauten leben, zu verstehen. Da empathisches Verstehen nun mal eine affektive Komponente beinhaltet, seien Sie sich bitte darüber im Klaren, dass Sie durch die nun folgenden Worte wahrscheinlich starke emotionale Reaktionen erleben werden. Das ist auch in Ordnung, wenn Sie diese Affekte reflektieren und diese Erkenntnisse für eine konstruktive Diskussion nutzen. Alle anderen können bitte mit der Dschungelkampftruppe „Rommel“ oder der Jungfrauenbeschützerorganisation „Fidel Castro“ diskutieren. Sorry, als Gutmensch bin ich der Meinung nun mal der Meinung, dass Linksradikale einen kognitiv anspruchsvolleren Beef benötigen.

Ich hatte in einem Leserkommentar (Ich bin Pack) geschrieben, dass ich als PRO-Flüchtlingsvertreter resigniert habe, mit ostdeutschen Asylkritikern über dieses Thema zu reden. Der Kommentar war sehr kurz gehalten und konnte die emotionale Komponente des Themas nur unzureichend darstellen. Die ausführliche Diskussion nach dem Artikel hat mich nun bewogen, das Thema noch polemischer und diesmal hoffentlich verständlicher darzustellen.

Ein entscheidender Punkt, warum ich aufgehört habe über das Thema Flüchtlinge zu reden, war eine Ansammlung von Gegenargumenten, die mir irrational erscheinen. Wenn ich allerdings meine Empathie verwende, nehme ich eine gefährliche Gefühlswelt wahr. Diese Gefühlswelt versuche ich nun erstmal zu beschreiben, damit vor allem Leser aus den alten Bundesländern diese etwas besser verstehen können.

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