Mysteriöser Kämpfer im Irak: Der Mann, der den IS „zermalmen“ will


Abu Azrael (Mitte) Bild. Facebook
Abu Azrael (Mitte) Bild. Facebook
Abu Azrael wird im Irak gefeiert wie ein Popstar – weil er die Dschihadisten des „Islamischen Staats“ erbarmungslos jagt. Seine Opfer hackt der Milizionär vor der Kamera in Stücke. Ist „Iraks Rambo“ Teil einer Propagandakampagne?

Von Raniah Salloum|SpON

Für Fotos posiert Abu Azrael gern mit T-Shirts, die seinen enormen Bizeps zur Geltung bringen. Der dichte Bart reicht bis zur Weste mit der Ersatzmunition. Martialisch inszeniert er sich mit Sturmgewehr, Axt oder Schwert in der Hand. Abu Azrael ist sein Kampfname, Vater von Azrael, dem Engel des Todes, der die Seelen der Sterbenden abholt. Man kennt ihn aber auch als „Iraks Rambo“.

„Rambos“ Gesicht ziert T-Shirts im Irak. Ebenso seine wohl bekannteste Kampfansage: „illa Tahin“. Es ist eine Drohung, dass er seine Feinde zermalmen werde, bis nichts von ihnen übrig bleibt. Nur Staub. Seine Feinde – das sind die Dschihadisten des „Islamischen Staates“ (IS).

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