Orbán: Europa ist christlich, die meisten Flüchtlinge sind Muslime


Viktor Orbán (2010). Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 2.5

An die christlichen Wurzeln Europas hat der ungarische Ministerpräsident Victor Orbán (Budapest) in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Ausgabe 3. September) erinnert.

kath.net

Angesichts der gegenwärtigen Flüchtlingskrise dürfe man nicht vergessen, „dass diejenigen, die hierherkommen, in einer anderen Religion erzogen wurden und Vertreter einer grundlegend anderen Kultur sind“. Die meisten seien keine Christen, sondern Muslime. „Das ist eine wichtige Frage, denn Europa und das Europäertum haben christliche Wurzeln“, schreibt der wegen seiner harten Haltung in der Flüchtlingsfrage umstrittene Politiker. Es sei besorgniserregend genug, dass christliche Werte in Europa ohnehin an Bedeutung verlören. Die gegenwärtige Lage sei viel mehr als nur eine Flüchtlingskrise: Europa werde von einer immer mehr anschwellenden neuzeitlichen Völkerwanderung bedroht. Verantwortlich dafür sei eine verfehlte Einwanderungspolitik der Europäischen Union: „Jeder europäische Politiker ist verantwortungslos, der Einwanderern Hoffnungen auf ein besseres Leben macht und dazu ermuntert, alles zurückzulassen, um unter Einsatz ihres Lebens in Richtung Europa aufzubrechen.“ Vordringlichste Aufgabe der EU müsse es sein, die Außengrenzen zu sichern. Es sei „ziemlich deprimierend, dass außer uns Ungarn – oder den Spaniern – niemand die Grenzen Europas beschützen will“, so Orbán. Wer überrannt werde, könne niemanden aufnehmen.

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1 Comment

  1. Was für ein populistischer Quatsch
    Spanien beschützt seine Grenzen, die 14 km breite Meerenge von Gibraltar ist so gut wie dicht, die Strömung von 10 km/h fordert mehr Opfer als erfolgreiche Querungen. Den Flüchtlingen aus Mauretanien zu den Canaren sind die Boote ausgegangen, zumal die etwa 1000 km über den offenen Atlantik in winzigen Dingis kaum jemand überlebt. Die Marokaner lassen keine Abfahrten vin Flüchtlingsbooten zu, Spanien ist ihr einziger Abnehmer von vielen Agraexporten, den darf man nicht verärgern

    Spanien hat vor einigen Jahren 600.000 Illegalen im Land eine Aufenthaltsgenehmigung gegeben, darunter viele aus Südamerka.
    Was stark zugenommen hat sind illegale Musels aus dem nahen Osten. Die Zahl der Afrikaner ist rückläufig, wenn die nach Jahren ihre Familien in Afrika besuchen, dann können sie nicht mehr zurück. Spanien hat um die 5 Millionen Nordlichter, die hier dauerhaft ihre Rente genießen, dazu kommen 60 Millionen Touristen im Jahr. Das bei nur 46 Millionen Spaniern.

    Auch hat die seit 6 Jahren andauernde Wirtschaftskrise die Mehrheit der Flüchtlinge arbeitslos gemacht. Selbst Jobs wie Verkehr auf Baustellen regeln, den Müll in Straßengräben aufsammeln usw. werden an Spanier vergeben.

    Es gibt wojhl kein anderes Land, dass so friedlich und ohne Probleme mit so vielen Ausländern im Lande lebt

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