Wütendes Dodo-schnackseln in Regensburg – zölibater!


Gastgeberin und Redner: Fürstin Gloria von Thurn und Taxis und Kardinal Gerhard Ludwig Müller im Schloss Emmeram in Regensburg Foto: BrauerPhotos (c) S.Brauer
Glaubenspräfekt Müller warnt vor einer Spaltung der katholischen Kirche. Die Gefährder sieht er an der Spitze der deutschen Bischöfe. Vehement untertützt ihn Fürstin Gloria von Thurn und Taxis.

Von Christian Eckl|DIE WELT

Er führt einen Kampf um die Ausrichtung der katholischen Kirche: Glaubenspräfekt Gerhard Ludwig Kardinal Müller ist einer der mächtigsten Männer im Vatikan und gilt als äußerst konservativ. Nun hat er mit einer Wutrede unter Gleichgesinnten eine neue Debatte ausgelöst.

Müller sprach am vergangenen Dienstag bei einer Buchvorstellung im Schloss St. Emmeram in Regensburg – dem Hauptsitz der Fürsten von Thurn und Taxis; ein Ort, der Symbolkraft für den Katholizismus hat. Geladen hatte die strenggläubige Hausherrin Gloria von Thurn und Taxis, um das Interview-Buch des Kardinals Robert Sarah aus Guinea vorzustellen: „Gott oder nichts. Ein Gespräch über den Glauben“. Zum Kreise der Gleichgesinnten gehörte auch Georg Ratzinger, der Bruder des ehemaligen Papstes Bendikt XVI.

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