Tariq Ramadan die Moslembrüder


Bild: Jüdische Rundschau
Geburt im Westen schützt vor Islamismus nicht – über den umtriebigen Enkel des Moslembrüderschaft-Gründers

Von Karl Pfeiffer|Jüdische Rundschau

Noch vor zehn Jahren verzeichnete der österreichische Verfassungsschutz die 1928 von Hassan al Banna gegründete Muslimbruderschaft (MB) als „in Österreich, wie in ganz Europa, stark vertreten“. Im Bericht 2014 wird die sich geschickt tarnende einflussreiche Organisation jedoch nicht mehr erwähnt. Zuverlässiger ist der deutschen Verfassungsschutz, der sie als „älteste und einflussreichste sunnitische islamistische Bewegung“ bewertet. „Zahlreiche islamistische Organisationen, zum Beispiel die palästinensische Hamas, sind aus der MB hervorgegangen…Im Jahr 2013 wurde die MB in Ägypten verboten und als Terrororganisation eingestuft.“ Ein konstantes Element ihrer Ideologie ist der Hass gegen die Aufklärung, die Liberalität und vor allem die Juden.
Wie konnte der 1962 in der Schweiz geborene Tariq Ramadan (TR) – der im näheren Umfeld der MB verortet wird – zum internationalen Medienstar und zum Liebling von Regierungen werden?

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