Deutsche Sonderwege zur Bischofssynode


Papst Franziskus während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB
Papst Franziskus während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB
Im Vorfeld der Bischofssynode zur Familie kommen aus der Kirche Deutschlands wiederholt Initiativen in Richtung einer Abkehr von der katholischen Morallehre. Zufall oder kirchenpolitische Kampagne?

Von Johannes Graf|kath.net

Der Mainzer Moraltheologe Stephan Goertz hat in der Reihe „Katholizismus im Umbruch“ ein Buch mit dem Titel „Wer bin ich, ihn zu verurteilen“ herausgegeben. Wer schon vermutet, dass hier das Thema „Homosexualität und katholische Kirche“ behandelt wird, hat richtig geraten. So lautet der Untertitel des über 400 Seiten starken Sammelbandes.

Die im Eigentum der deutschen Bistümer stehende Nachrichtenagentur KNA gewährt ihm ein Interview, das auf dem von der Deutschen Bischofskonferenz initiierten katholisch-Portal veröffentlicht wird und in dem Satz gipfelt, der Professor für Moraltheologie sehe in der kirchlichen Segnung homosexueller Paare kein theologisches Problem. Das alles geschieht wenige Wochen vor Beginn der ordentlichen Bischofssynode zur Familie. Ein Schuft, wer Böses dabei denkt? Wohl nicht, wenn man sich einige Ereignisse der letzten Zeit in Erinnerung ruft, die in deutschen Landen im Zusammenhang mit der bevorstehenden Synode geschehen sind.

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