Dieses Horrorszenario blüht dir, wenn du auf einen Magnetar triffst


Magnetar. Bild: Wikimedia, ESO/L. Calçada | CC BY 4.0
Magnetar. Bild: Wikimedia, ESO/L. Calçada | CC BY 4.0
Obwohl wir bei einem Fall in ein Schwarzes Loch spaghettifiziert, gegrillt und geklont würden (Motherboard berichtete), überraschte uns Stephen Hawking letzte Woche mit der erfreulichen Hypothese, dass die Information über unseren Zustand dem unheimlichen Phänomen wohl doch wieder entkommen könnte—wenn auch in einer völlig chaotischen Form. Nachdem das also geklärt wäre, können wir uns nun dem nächsten unschönen Ereignis einer Weltraumreise zuwenden: Was passiert, wenn du dummerweise auf einen Magnetar, eine spezielle Art Neutronenstern, triffst?

Von Christine Kewitz|MOTHERBOARD

Vielleicht sollten wir dazu erst einmal klären, was ein Magnetar eigentlich ist. Wie viele spannende kosmische Gebilde entstehen Neutronensterne am Ende eines Sternenlebens. Auf stellarer Ebene ist das Leben nach dem Tod also ziemlich aufregend.

Neutronensterne haben eine extrem hohe Dichte—ein Kubikzentimeter seiner Materie besitzt bereits die Masse eines Würfels aus Eisens von 500 m bis 1400 m Kantenlänge, was wiederum der Dichte von Atomkernen entspricht.

Für die Geburt eines Neutronensterns muss ein Stern bei seinem Ableben eine Kernmasse von 1,4 bis etwa 3 Sonnenmassen haben, was ziemlich viel ist. Ist die Masse noch größer, entsteht ein Schwarzes Loch, ist sie geringer, entwickelt sich ein Weißer Zwerg. Der typische Durchmesser eines Neutronensterns liegt übrigens bei etwa 20 km.

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