Benjamin Netanjahus kognitive Dissonanzen


Screengrab Times of Israel
Screengrab Times of Israel
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Forderungen der Opposition zurückgewiesen, syrische Flüchtlinge aufzunehmen.

kath.net

Israel stehe der menschlichen Tragöde der Betroffenen aus Afrika und Syrien nicht gleichgültig gegenüber, doch sei das Land zu klein, um die Flüchtlinge zu beherbergen. „Wir haben weder die geografische noch die demografische Möglichkeit dazu“, sagte er bei einer Kabinettsitzung. Als Sofortmaßnahme kündigte er den Bau eines Sicherheitszaunes an der Grenze zu Jordanien an, „um den Strom illegaler Einwanderer, Schwarzarbeiter und Terroristen zu unterbinden“. Die Sperranlage soll in einer ersten Phase vom Nationalpark Timna zum Rotmeerhafen Eilat gebaut werden, um den bis 2017 im Bau befindlichen neuen internationalen Flughafen „Ilan und Assaf Ramon“ zu schützen. In einer zweiten Phase ist geplant, die Konstruktion bis zu den Golanhöhen zu erweitern.

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