Paarbindung dank „Oma-Effekt“?


Die Großmütter könnten bei unseren Vorfahren eine wichtige Rolle gespielt haben © Marc Debnam / thinkstock
Die nützliche Oma ist schuld: Langlebige Großmütter könnten bei unseren Vorfahren den Hang zur Monogamie gefördert haben. Denn weil die Omas ihre Enkel mitversorgten, bekamen Mütter mehr Nachwuchs – der dank Omas Genen ebenfalls langlebig war. Mit der Zeit gab es dadurch mehr ältere, noch zeugungsfähige Männer, die um wenige, fruchtbare Frauen konkurrierten. Die beste Strategie war dann: Wer eine hatte, behielt sie – und die Monogamie war geboren.

scinexx

Wir Menschen sind in Bezug auf unsere Paarbeziehungen eher die Ausnahme unter den Primaten. Denn im Gegensatz zu uns kennen die meisten Affen keine Monogamie. Warum unsere Vorfahren irgendwann begannen, Zweierbeziehungen einzugehen, dazu gibt es mehr Theorien als Gewissheiten. So sehen die einen die Angst vor Kindsmord als Triebkraft, andere eine Vorliebe der Vormenschenfrauen für fürsorgliche Männer.

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