Dodo Huonders homophobe Gefolgschaft


Vitus_HuonderIst eine sachliche Diskussion über Homosexualität in unserer Gesellschaft überhaupt noch erwünscht und möglich?

Von Dominik Lusser|kath.net

Ist eine sachliche Diskussion über Homosexualität in unserer Gesellschaft überhaupt noch erwünscht und möglich? Diese drängende Frage wird durch die mediale und innerkirchliche Hetze gegen den vermeintlich homophoben Churer Bischof Vitus Huonder völlig in den Schatten gestellt. Überall ist die Rede von verbaler Entgleisung, von Hetze, Brandstiftung und Diskriminierung Homosexueller durch den Churer Bischof. Doch zum eigentlichen Streitgegenstand, der Homosexualität, wird jede Diskussion verweigert.

Seit der Churer Bischof Vitus Huonder etwas unbedacht Bibelstellen zur Homosexualität zitiert hat, wird er – ungeachtet des Kontextes seiner Fuldaer Rede – überall in der Schweiz und über die Landesgrenzen hinaus als Homo-Hasser beschimpft. Selbst wiederholte Erklärungen und Entschuldigungen seitens des Bistums konnten den Sturm der Entrüstung nicht besänftigen. Kein Wunder! Dient doch die Fuldaer Kommunikations-Panne lediglich als weiterer Aufhänger für eine schon Jahre dauernde Schmutzkampagne gegen einen Bischof, der mit seinem Standpunkt zur Homosexualität aneckt, so feinfühlig er ihn auch vortragen mag. Stein des Anstoßes für viele Medien und zeitgeistig weichgespülte Kirchenvertreter ist, dass Huonder sich nur für die Form, nicht aber für den Inhalt seiner Rede entschuldigt hat. Dieser Inhalt, von dem Huonder als katholischer Bischof weder abweichen will noch kann, besagt, dass Homosexualität eine nicht selbst gewählte, aber doch ungeordnete Neigung ist, und dass homosexuelle Akte moralisch niemals positiv bewertet werden können. Dennoch, so die Lehre der Kirche, soll homosexuell fühlenden Menschen mit Mitleid, Takt und Achtung begegnet werden.

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1 Comment

  1. Es ist einfach so, dass eine „Diskussion“ als überflüssig gilt, so wie eine „Diskussion“ über „gemischtrassige Ehen“ oder die Frau als untergeordnetes Wesen oder Sklavenhaltung. Intern mag das anders aussehen, da kann man auch über die Verwandlung von Wein und Brot in Blut und Fleisch diskutieren, die außerhalb dieses Milieus kein Thema darstellt. Analog wird in Kornkreismilieus darüber diskutiert, ob Kornkreise von Außerirdischen, Kobolden usw. herrühren. Diese Diskussion wird außerhalb des Milieus ebenfalls nicht oder nicht sachlich geführt, allenfalls mit Gelächter. Hier sollte sich Herr Lusser einordnen. Für das Fossilienkabinett dürfte er aber noch zu jung sein.

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