Über 60-Jährige töten sich immer häufiger selbst


Eine ältere Dame trinkt alleine in Ihrer Wohnung. Suizidgefährdete leiden häufig an Depressionen. © Ingo Wagner/dpa
Sie sind einsam, fühlen sich nicht wertgeschätzt und befürchten den Verlust sozialer Kontakte, wenn sie sich professionelle Hilfe suchen – so steigt die Selbsttötungsrate bei den Älteren dramatisch an.

stern.de

Die Selbsttötungsrate bei den über 60-Jährigen steigt nach Angaben der Deutschen Stiftung Patientenschutz weiter besorgniserregend an. Unter den jährlich 10.000 Menschen, die sich das Leben nehmen, gehörten 45 Prozent dieser Altersgruppe an, obwohl sie nur 27 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmache, sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur. Während die Bundesregierung den Ausbau von Hospiz- und Palliativarbeit für sterbende Menschen plane, „ist bei der Suizidprophylaxe im Alter keine Verbesserung in Sicht“.

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