Asyl: Kirchen protestieren gegen Einschränkung bei Sozialleistungen


Bild: tilly
Bild: tilly

Die Pläne der Koalition zur restriktiveren Handhabung bei den Sozialleistungen für Flüchtlinge bis hin zu einer Kürzung stoßen bei den beiden großen Kirchen auf Protest. Die Situation von Menschen in den Erstaufnahmeeinrichtungen zu verschlechtern, etwa durch die Einschränkung von Bargeldauszahlungen, „lehnen wir ab“, sagte der Bevollmächtigte der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), Martin Dutzmann, am Donnerstag in Berlin.

evangelisch.de

Damit würden Verbesserungen, die Bundesregierung und Länder im Herbst 2014 gerade erst beschlossen haben, wieder aufgehoben. Die gemeinsame Erklärung von Dutzmann und dem Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Karl Jüsten, wendet sich gegen den Koalitionsbeschluss, nach dem in Erstaufnahmeeinrichtungen wieder Sachleistungen statt Bargeld gezahlt werden sollen. Für ausreisepflichtige Ausländer droht die Koalition auch eine Kürzung der Sozialleistungen an. „Sachleistungen sind bürokratisch und verursachen erhöhte Kosten“, sagte Jüsten. Beide Prälaten betonen zudem: „Eine Absenkung unterhalb des Existenzminimums, um die Ausreise zu befördern, ist nicht zulässig.“

weiterlesen

1 Comment

  1. Die Kirchen könnten locker ihren Beitrag leisten, wenn sie mal auf die Häfte der Kirchensteuer verzichten würden. Desweiteren besteht auch die Möglichkeit, dass die ihre Schatztruhen öffnen, um den Flüchtlingen unter die Arme zu greifen. Für diese Herrschaften ist es aber einfacher und viel erträglicher (zumindest hier im religiotsfreundlichen Deutschland) nach Geldmitteln des Staates zu rufen. Die Eigenen werden wohl für Besseres benötigt. Siehe z.B. Limburg an der Lahn oder für sonstigen, überflüssigen, protzigen Krimskrams.

    Liken

Kommentare sind geschlossen.