Fukushima: Kontaminiertes Wasser ins Meer geflossen


Bilder: wikipedia, Montage bb
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AKW-Betreiber waren offensichtlich nicht ausreichend auf den Durchzug eines Taifuns vorbereitet

Von Wolfgang Pomrehn|TELEPOLIS

Japans Hauptinsel wird nach dem Durchzug des Taifuns „Etau“ von schweren Niederschlägen heimgesucht, berichtet unter anderem die Nachrichtenagentur dpa. Im Osten der Hauptinsel Honschu richteten Überschwemmungen schwere Verwüstungen an. Inzwischen hat „Etau“ die Insel überquert, zieht Richtung russischer Küste und schwächt sich dabei über dem kühleren Wasser des Japanischen Meeres ab.

Wie alle tropischen Wirbelstürme beziehen Taifune ihre Energie vor allem aus dem Wasserdampf, der beim Aufsteigen kondensiert und dabei Wärmeenergie freisetzt. Je wärmer die Meeresoberfläche ist, über die sie ziehen, desto mehr Wasserdampf steht ihnen zur Verfügung, wobei die Zunahme exponentiell ist.

Die englischsprachige Ausgabe der Zeitung Manichi Daily zeigt hier beeindruckende Aufnahmen von dem Ausmaß der Zerstörungen und von den Rettungsaktionen. An die 100.000 Menschen mussten evakuiert und zahlreiche Menschen von Haus- und Autodächern gerettet werden. Zwei Todesopfer werden bisher beklagt.

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