Europaparlament: Kein Platz für „religiös aufgeladene“ Kunst


Jens Galschiøt/ Art In Defence Of Humanism
Jens Galschiøt/ Art In Defence Of Humanism
Eine Installation zu den gemeinsamen Wurzeln von Christen, Juden und Moslems begeistert in Dänemark das Publikum. Doch vor dem Europaparlament in Brüssel darf sie nicht stehen. Warum nicht?

Von Peter Müller|SpON

Wenn es darum geht, die Meinungsfreiheit zu verteidigen, sind die EU-Parlamentarier in Brüssel und Straßburg in der Regel ganz vorne mit dabei.

Nach den Anschlägen auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo hielten etliche im Plenum Schilder mit der Aufschrift „Je suis Charlie“ in die Höhe. Parlamentspräsident Martin Schulz fand große Worte und auch die Schwüre der Fraktionschefs Manfred Weber und Gianni Pitella fielen feierlich aus. „Wir Europäer werden immer unsere Werte der Presse- und Meinungsfreiheit, der Toleranz und des gegenseitigen Respekts verteidigen“, hieß es.

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