Atomrückstellungen: Energiekonzernen fehlen 30 Milliarden Euro


Bild: GNS Gorleben
Bild: GNS Gorleben
Die Rückstellungen der Energiekonzerne für den Atomausstieg werden nicht reichen: Nach SPIEGEL-Informationen fehlt für die Endlagerung des Atommülls eine gewaltige Summe.

SpON

Die Lücke ist gigantisch: Für die Bewältigung der atomaren Altlasten fehlen den vier großen Energieversorgern Rückstellungen von bis zu 30 Milliarden Euro. Das ist nach SPIEGEL-Informationen das bisherige Ergebnis eines Gutachtens, das eine vom Bundeswirtschaftsministerium beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in den vergangenen Wochen erstellt hat.

Demnach reichen die von den Konzernen gebildeten Rückstellungen in Höhe von rund 39 Milliarden Euro zwar aus, um die Atomreaktoren in Deutschland zurückzubauen. Für die Endlagerung des radioaktiven Abfalls, für die Suche und den Bau entsprechender Endlager fehlt hingegen noch viel Geld.

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