Geschlecht und Evolution: „Es wird versucht, alles gleichzumachen“


Der Biologe Axel Meyer von der Universität Konstanz auf Tour Foto: privat
Der Evolutionsbiologe Axel Meyer von der Uni Konstanz hadert mit der Gender-Forschung: Sie gehe aus ideologischen Gründen über biologische Unterschiede hinweg. Im StZ-Interview erklärt er, was typisch männlich und typisch weiblich ist.

Von Richard Friebe|Stuttgarter-Zeitung.de

Die alte Frage nach dem Unterschied zwischen Mann und Frau wird auch in der Wissenschaft ausgetragen. In einem neuen Buch wendet sich der Evolutionsbiologe Axel Meyer von der Universität Konstanz gegen die Gender-Forschung und stellt dies als einen Konflikt zwischen Natur- und Geisteswissenschaften dar. Im StZ-Gespräch erklärt er seine Sicht der Dinge zur Rolle der Gene und zur Bedeutung von Fakten.

Professor Meyer, Sie arbeiten normalerweise mit Gen-Sequenziermaschinen und stellen Stammbäume von Tiergruppen auf. Jetzt haben Sie ein Buch geschrieben, in dem es vor allem um Männer und Frauen geht – und die Ihrer Meinung nach nicht gerade kleinen Unterschiede zwischen ihnen. Wieso das?
Ich bin Evolutionsbiologe, und die Evolution hat diese Unterschiede hervorgebracht. Wir werden mit ihnen geboren, schon im Mutterleib gibt es sie. Männliche Föten etwa sind fordernder, weshalb sie, wenn sie geboren werden, im Durchschnitt schwerer sind als Mädchen. Aber der eigentliche Grund, das Buch zu schreiben, war, dass viele, auch im akademischen Bereich, das eben ganz anders sehen.

1 Comment

  1. Ich habe immer angenommen (nicht geglaubt), es gibt nur Hominide. Offensichtlich gibt es jetzt den Homo Religiotis mit katholischer, evangelischer, orthodoxer, mosaischer und muslimer Färbung – also sind wir wieder bei Rassen mit Kopfform und Breite der Arschbacken als Unterscheidung. Was noch fehlt ist die oberste göttliche Offenbarung für das notwendige Gott-gerechte Loch in der Klobrille

    Die restlichen Milliarden anderen Gottglaubens scheixxxx ohne Brille im direkten Schuß.

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