US-Beamtin will Homosexuellen weiter Ehelizenzen verweigern


Die US-amerikanische Standesamtsleiterin Kim Davis, die wegen ihrer Ablehnung gleichgeschlechtlicher Ehen Ärger mit der Justiz hat, will entgegen gerichtlicher Anordnung weiterhin keine Ehelizenzen an homosexuelle Paare aushändigen.

kath.net

«Jede Genehmigung, die aus dieser Behörde kommt, wird nicht von mir erteilt oder autorisiert werden», erklärte Davis in einer Stellungnahme zu ihrem Dienstbeginn am Montag. Solange ihr Name auf dem Dokument stehe, werde keine Lizenz vergeben. Andernfalls werde sie «gezwungen», ihrem Gott «nicht zu gehorchen».

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3 Comments

  1. Sorry, war mir nicht bewußt.
    Das US Polizeichefs gewählt sind, das ist noch verständlich. Sie haben zumindest einen gewissen Entscheidungsspielraum im Rahmen der Gesetze, für deren Einhaltung sie agieren. Wenn aber jeder Stempler von Dokumenten lokaler Behörden gewählt wird, dann gute Nacht Demokratie

    Demokratie braucht unverzichtbar den Ausgleich vieler Interessen unterschiedlicher Gruppen wie Gemeinden und dergleichen. Je kleiner die Gruppen sind, umso größer ist die Gefahr einer einseitigen Enflussnahme – wie sie sich hier offenbahrt. Das ist fast wie beim Muslimen Shariah Richter, der 20% der Strafen privat kassiert und damit nicht mehr neutral urteilen kann

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  2. Dann wird die Behörde sie hoffentlich wegen Arbeitsverweigerung feuern. Ihre Aufgabe ist nicht Ehen zu genehmigen, das macht das neue US-Gesetz. Sie muss sie nur legal dokumentieren

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