Friedrich Nietzsche: Die Philosophie des Gottlosen


Friedrich Nietzsche, 1882 (Photographie von Gustav Adolf Schultze) PD
Friedrich Nietzsche, 1882 (Photographie von Gustav Adolf Schultze) PD

Friedrich Nietzsche zweifelte an den gängigen Vorstellungen vom Menschen, von Gott und der Moral. Er zweifelte auch an Gut und Böse. Seine provokante These war, dass der Mensch etwas sei, das überwunden werden müsse.

Von Kira Ayyadi|FOCUS ONLINE

Friedrich Nietzsche ist weltweit einer der bekanntesten Philosophen. Er wurde am 15. Oktober 1844 in Röcken, im heutigen Sachsen-Anhalt, geboren. Bereits mit 24 Jahren wurde er nach seinem Studium Professor für klassische Philologie in Basel. Aus gesundheitlichen Gründen musste er die Professur zehn Jahre später niederlegen. Mit 45 Jahren litt Nietzsche bereits so sehr an Depressionen und Blindheit, dass er arbeitsunfähig wurde. Seit diesem Zeitpunkt war er auf die Pflege seiner Schwester angewiesen. Friedrich Nietzsche verstarb am 25. August 1900 in Weimar.

Die Anerkennung als einer der bedeutendsten Philosophen der Neuzeit erfolgte erst postum. Bezeichnend für Nietzsches Philosophie ist seine Religionskritik, die für jene Zeit ziemlich harsch ausfiel. Seine Philosophie ist weiterhin durch seine Konzeption des „Übermenschen“, der „ewigen Wiederkunft“ und des  „Willens zur Macht“ gekennzeichnet. Nietzsche forderte eine konsequente Umwandlung aller bestehenden Werte.

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