Gottes Werk: Mormonen ersaufen


Bewohner von Hildale, Utah, im zerstörten Flussbecken. Bild: DAVID BECKER/REUTERS
Meteorologen sprechen von einem Jahrhundertunwetter: In der Wüste von Utah haben heftige Regenfälle zu blitzartigen Überschwemmungen geführt. Die Fluten rissen mindestens 15 Menschen in den Tod.

watson.ch

Seit 58 Jahren lebt Lorin Holm in der Stadt Hildale im Süden des US-Bundesstaats Utah. Aber so ein Unwetter wie am Montag hat er noch nicht erlebt. Heftige Regenfälle gingen über dem Gebiet nieder, das Wasser sammelte sich in den Canyons der Umgebung und brach dann über dem Ort herein.

«Die Strömung hat Betonpfeiler einfach umgerissen als wäre es Plastikspielzeug», sagte Holm. Die Wassermassen rissen auch zwei Autos mit, in denen insgesamt 16 Personen sassen. Zwölf von ihnen kamen ums Leben, darunter sechs Kinder. Drei Insassen hätten überlebt, ein weiterer Mensch werde noch vermisst, sagte die Sprecherin der Stadtverwaltung von Hildale, Michelle Catwin.

weiterlesen