Kanton Bern lockert Verhältnis zwischen Kirche und Staat


Der Kanton Bern lockert das traditionell enge Verhältnis zwischen Kirche und Staat. Dazu hat das Kantonsparlament am Mittwoch eine Revision des Kirchengesetzes auf den Weg gebracht.

swissinfo.ch

Während die reformierten, römisch-katholischen und christkatholischen Landeskirchen ihr Verhältnis mit dem Staat Bern weiterentwickeln, warten Freikirchen und andere Religionsgemeinschaften indessen weiter auf Anerkennung.

Durch ihre staatliche Anerkennung könnten sich die Landeskirchen so etwas wie ein „Unbedenklichkeits-Label“ umhängen, kritisierte EVP-Grossrätin Barbara Streit-Stettler“. Ein solches hätten aber auch Freikirchen verdient, die sich ebenso wie die Landeskirchen in vielen gesellschaftlichen Belangen engagierten.

Doch am Status der Freikirchen und anderen Religionsgemeinschaften wird sich so rasch wohl nichts ändern. Die Regierung hat diese heiklen Fragen nämlich vorderhand aus der Debatte ausgeklammert. „Wir hätten das Fuder damit eindeutig überladen“, betonte SVP-Regierungsrat Christoph Neuhaus am Mittwoch im Grossen Rat.

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