Mohammed war Neurotiker


Der deutsch-ägyptische Schriftsteller und Politologe Hamed Abdel-Samad posiert am 01.07.2013 in München (Bayern) während eines Interviewtermins. – Foto: dpa
Der Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad kritisiert in seinem neuen Buch, dass viele Muslime eine „übertriebene Verehrung“ Mohameds betrieben.

DER TAGESSPIEGEL

Viele Muslime seien noch heute Gefangene der Figur Mohamed, schreibt der Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT. Das neue Buch ‚Mohamed. Eine Abrechnung‘ von Hamed Abdel-Samad erscheint am 1. Oktober. Darin fordert er „eine historisch-kritische Auseinandersetzung mit dem Begründer des Islams“. Der Autor kritisiert die „übertriebene Verehrung“ und „Omnipräsenz des Propheten“ in islamischen Gesellschaften.

DIE ZEIT druckt Auszüge aus Abdel-Samads neuem Buch ‚Mohamed. Eine Abrechnung‘. Darin wird der Prophet als ambivalente Persönlichkeit gezeigt: „Hier der ethisch argumentierende Prediger aus Mekka, dort der intolerante Kriegsfürst in Medina. Hier der Mensch, der für Mitgefühl und Vergebung plädiert, dort der Massenmörder und psychisch kranke Tyrann.“

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