Per Facebook zum Gottesdienst: Juden aus aller Welt beleben Berliner Synagoge


Bild: bb
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In jüdischen Gemeinden hierzulande wird oft beklagt, die Synagogen seien leer. Viele der zugewanderten russischsprachigen Juden hätten mit Religion nicht viel am Hut. Und jüngere Juden, häufig aus Israel, kommen auch nicht in die Gemeinde. Doch das muss nicht so sein. In der Berliner Synagoge am Fraenkelufer zeigt eine junge Initiative, wie Judentum modern gelebt werden kann.

Von Jens Rosbach|Deutschlandfunk

Freitagabend, in der Synagoge am Berliner Fraenkelufer: In dem fast 100 Jahre alten Gotteshaus sitzen – inmitten dunkler Gebetsbänke und schwerer Thoravorhänge – drei Aktivisten: ein Mann mit blauer Hipster-Brille, ein Mann im orangenem Slim-Fit-Hemd und eine geschminkte Frau in engem Kleid. Das Trio ist nicht nur zum Beten hier, nein – es will auch über Politik diskutieren: nämlich über das Elend syrischer Flüchtlinge und die zahlreichen Solidaritätsaktionen an der Spree.

„Es gibt wirklich eine ganz, ganz große Hilfsbereitschaft in Berlin. Und es gibt auch eine große Hilfsbereitschaft von Seiten religiöser Initiativen.“

Lobt die 32-jährige Nina Peretz die Willkommens-Projekte.

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