Das Medienbild des Papstes in internationalen TV-Nachrichten 2013-2015


Bild: Media Tenor
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Mit seiner jüngsten Entscheidung zur vereinfachten Auflösung Katholischer Ehen und der Umwelt-Enzyklika „Laudato si“ hat Papst Franziskus seinem internationalen Medienbild neuen Auftrieb verliehen. Eine aktuelle Auswertung des Forschungsinstituts Media Tenor International zeigt aber auch, daß die Sichtbarkeit des Papstes gegenüber seinem ersten Amtsjahr deutlich zurückgegangen ist.

Von Dr. Christian Kolmer|Media Tenor

Zu Beginn seiner Amtszeit berichteten die internationalen Fernsehnachrichten sehr intensiv über den unkonventionellen Kommunikationsstil des neuen Papstes. „Papst Franziskus verfolgt eine eigene Medienstrategie, die darauf abzielt, die etablierten Nachrichten-Kanäle der Kurie zu umgehen und mit seinen eigenen Botschaften Medien-Druck auf die Kräfte in der Kirche aufzubauen, die seinen Plänen kritisch gegenüberstehen“, erklärt Dr. Christian Kolmer, Leiter Politik bei Media Tenor International. Die Medien griffen die teilweise überraschenden Sentenzen des neuen Papstes in seinem ersten Amtsjahr begierig auf. „Die Zustimmung für Papst Franziskus wurde damit aber auch ein Element der Kritik an der Kirche, etwa im Blick auf den Umgang mit Homosexuellen oder die Rolle der Laien“, erläutert Dr. Kolmer.

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