Offenburger Anwalt redet über erschossenen Islamisten


Blutflecken und Kreidestriche der Polizei zeigen den Tatort in der Heerstraße von Berlin-Spandau. Foto: dpa
In Berlin wird ein Islamist erschossen, nachdem er auf eine Polizistin eingestochen hatte. Der Offenburger Anwalt Reinhard Kirpes hat den Täter drei Jahre verteidigt. Hier spricht er über seinen Mandanten.

Von Ralf Burgmaier|Badische Zeitung

Am Donnerstag ist ein mutmaßlicher Islamist in Berlin nach einer Messerattacke auf eine Polizistin durch Polizeikugeln getötet worden. Der Offenburger Anwalt Reinhard Kirpes kennt den 41-Jährigen. 2005 bis 2008 hat er ihn in einem Marathon-Prozess gegen den Vorwurf der Verabredung zu einem Verbrechen verteidigt. Der 41-Jährige soll 2004 einen Anschlag auf den damaligen Ministerpräsidenten des Irak mitgeplant haben.

Das Telefon des Anwalts steht nicht mehr still

Seit ein Journalist des Südwestrundfunks die Beziehung zwischen dem jetzt in Berlin erschossenen Mann und Kirpes recherchiert und den Offenburger Anwalt dazu interviewt hat, steht das Telefon von Reinhard Kirpes nicht mehr still. Die Redaktionen der Republik rufen bei ihm an und wollen eine Einschätzung zu seinem ehemaligen Mandanten hören. Das Thema Islamismus ist ein Topthema.

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