Streit in der EU: Polen will nur „symbolische Zahl“ an Flüchtlingen aufnehmen


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Polens Regierung will den anderen EU-Staaten bei der Verteilung der Flüchtlinge kaum entgegenkommen. Ministerpräsidentin Kopacz spricht von einem „kleinen Teil“, der in ihrem Land Schutz finden soll.

SpON

Am Mittwoch wollen die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union auf einem Sondergipfel über eine gerechtere Verteilung der Flüchtlinge beraten. Auf allzu großes Entgegenkommen aus Polen sollten Deutschland, Österreich, Schweden und andere EU-Länder dabei nicht hoffen.

„Wir werden nur eine symbolische Zahl an Flüchtlingen aufnehmen, einen kleinen Teil“, kündigte die polnische Ministerpräsidentin Ewa Kopacz im staatlichen Fernsehen an. „Ich kann heute sagen, dass nicht zu viele kommen werden. Definitiv viel weniger als in den Neunzigerjahren, als Polen mehr als 80.000 Flüchtlinge aus Tschetschenien aufnahm.“

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