Stromleitungen beeinflussen Schlafhormon


Stromleitungen erzeugen elektromagnetische Felder – aber wie wirken sie auf unseren Körper? © Nathan Sudds/ freeimages
Hochspannungsleitungen wirken sich auf den Hormonspiegel aus – allerdings je nach Jahreszeit unterschiedlich. Das legt ein Experiment an Kälbern nahe. Wurden sie niederfrequenten Feldern ausgesetzt, produzierten sie nachts mehr von dem Schlafhormon Melatonin als Kontrolltiere. Im Sommer war der Effekt schwächer und umgekehrt, wie die Forscher im Fachmagazin „Scientific Reports“ berichten. Warum das so ist, bleibt jedoch unklar.

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Hochspannungsleitungen erzeugen niederfrequente elektromagnetische Felder und können auch die Luft um die Leitung herum elektrisch aufladen. Ob und wie diese Felder auf die Gesundheit wirken, ist seit Jahrzehnten stark umstritten. So fanden Studien vor allem in den 1960er und 70er Jahren vermehrt Leukämiefälle bei Kindern, die in unmittelbarer Nähe solcher Stromleitungen aufwuchsen. Durch welchen Mechanismus dies jedoch verursacht werden könnte, ist nach wie vor unklar.

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1 Comment

  1. Was viel schlimmer ist als Leitungstrassen, das sind die Energierzeuger. Z.B. nördlich Gladbeck Gelsenkirchen (Glabodki = Gladbeck, Bottrop, Kirchhellen) stehen einige dieser riesigen Dreckschleudern. Nachts wenn keiner was sieht werden die Filter und Kamine freigeblasen, dann senken sich braune Staubschwaden auf die Landschaft. Wer das Fenster auf hat, der findet morgens den Staub überall. Das Auto auf der Straße ist teilweise leicht gelbfarbig wie im Osten von Spanien, wenn dort der Südwind den Staub der Sahara übers ganze Land verteilt.

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