Aktivisten machen Abtreibungsgegnern einen Strich durch die Rechnung


Bild: Grey Hutton/ VICE.com
Am Samstag fand der jährliche „Marsch für das Leben“ in Berlin statt, bei dem christliche Fundamentalisten gegen Abtreibungen demonstrieren. Schwangerschaftsabbrüche sind in Deutschland weiterhin illegal, bleiben aber straffrei, wenn sich die betroffene Frau einer Beratung unterzieht.

Von Stefan Lauer|VICE

Das reicht Abtreibungsgegnern aber nicht, Martin Lohmann, der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht und Organisator der Demonstration, forderte dementsprechend auch während der Auftaktkundgebung, dass zukünftig überhaupt keine Abtreibungen mehr vorgenommen werden sollen.

Dieses Jahr betonte man auch besonders die Gegnerschaft zur Sterbehilfe, in der Sprache des Marsches „Euthanasie“. Wahrscheinlich auch, weil am 23. September eine Sachverständigenanhörung zu einer gesetzlichen Regelung der Sterbehilfe ansteht. Einer der Anträge, der (überraschenderweise) für ein vollständiges Verbot eintritt, wird von Hubert Hüppe (CDU) eingebracht, der den Marsch für das Leben seit Jahren aktiv unterstützt.

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