Über Religion und Vernunft: Salman Rushdies neuer Roman


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„Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte“ heißt das neue Buch des Schriftstellers. In Deutschland ist es nun in die Buchläden gekommen. Und natürlich geht es auch in diesem Roman um das Thema Religion.

Von Jochen Kürten|Deutsche Welle

Kaum denkbar, dass Salman Rushdie ein neues Buch vorlegen würde, in dem Religion nicht behandelt wird. Zu sehr haben sich bei diesem Autor spätestens nach der gegen ihn verhängten Fatwa Literatur und Religion, Kunst und Lebenspraxis miteinander verzahnt. Und so ist auch der Roman „Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte“, den der Bertelsmann-Verlag jetzt auf Deutsch vorlegt, ein Buch über den Glauben, die Religion und ihre Kritiker.

Zwei Philosophen im Streit

In einer Mischung aus Märchen und Wirklichkeit erzählt Rushdie im Roman vom Philosophen Ibn Ruschd und dessen Auseinandersetzung mit dem islamischen Denker Ghazali. Geschildert wird ein Kampf zwischen Glauben und Vernunft. Zum Figurenarsenal des Buches gehören Menschen, Götter und Geister. Der Titel des Romans bezieht sich auf die morgenländische Erzählsammlung „Tausendundeine Nacht“: Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte ergeben 1001.

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