„Verlorene Welt“ im hohen Norden entdeckt


Wie schafften es diese Entenschnabel-Dinosaurier, vor 69 Millionen Jahren im hohen Norden zu überleben? © James Haven
Dinos im Schnee: Im hohen Norden Alaskas haben Paläontologen überraschenderweise tausende von Dinosaurier-Fossilien entdeckt. Die Urzeit-Echsen lebten vor rund 69 Millionen Jahren in einer Gegend, die im Winter monatelang dunkel wurde und in der es häufig schneite. Wie diese Dinosaurier dies überstanden, ist bisher ein Rätsel. Die Forscher vergleichen ihren Fund daher mit der Entdeckung einer „verlorenen Welt“ und rechnen mit dem Fund weiterer, noch unbekannter Arten.

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Während der Kreidezeit herrschte auf der Welt ein warmes Treibhausklima. Für die Dinosaurier und andere große Reptilien war das perfekt, denn die Wärme ließ Pflanzen sprießen und sorgte für eine ausreichend hohe Körpertemperatur. Selbst die Pole waren damals eisfrei und vegetationsreich. Die heutige Antarktis lag zudem damals sehr viel weiter nördlich und deshalb konnten auch dort riesenhafte Dinosaurier leben, wie Fossilfunde vor einigen Jahren zeigten.

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  1. Ähnliche Funde sind von Spitzbergen bekannt, die Insel nahe dem Nordpol ist von den Tropen nach Norden geschoben worden ohne eine Endposition erreicht zu haben

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