Cern unterstützt Krebsforscher bei neuartiger Strahlentherapie


foto: apa/epa/salvatore di nolfi Am Cern sollen zukünftig zwei vielversprechende Radionuklide in genügend großen Mengen hergestellt werden.

Mediziner versuchen Nuklide zu finden, die der Körper problemlos in den Stoffwechsel und zum Tumor einschleusen kann

derStandard.at

Radioaktive Nuklide sind natürliche oder künstlich hergestellte Atome, deren Kern instabil ist und zerfällt. Dabei wird Energie in Form ionisierender Strahlung frei. Anders als bei der gewöhnlichen Bestrahlung, die Haut oder Gewebe durchdringen muss, wirken solche Stoffe direkt in den Tumorzellen vor Ort.

Mediziner versuchen Nuklide zu finden, die der Körper problemlos in den Stoffwechsel und zum Tumor einschleusen kann. Bisher werden dazu fast nur sogenannte beta-strahlende Radionuklide eingesetzt. Die bei einer anderen Art von Atomzerfall entstehende Alpha-Strahlung ist jedoch energiereicher und dringt weniger tief ins menschliche Gewebe ein, wodurch gesundes Gewebe geschont wird.

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