Mutter Teresa – Todesengel von Kalkutta


Foto: Túrelio | Wikimedia Commons | CC BY-SA 2.0
Vor Papst Franziskus‚ Aufgebot an positiver Kirchen-PR gab es Mutter Teresa von Kalkutta. Dank der Propaganda der katholischen Kirche erinnern wir uns an die Nonne als eine moderne Heilige, doch die wahre Geschichte sieht ein wenig anders aus.

Von Mitchell Sunderland|VICE

Katholiken haben diese Geschichte seit Generationen ignoriert. Bis heute lieben die Kirche und ihre Anhänger Mutter Teresa innig: Berichten zufolge erschienen 300.000 Menschen im Vatikan, um ihrer Seligsprechung durch Papst Johannes Paul II beizuwohnen (das ist der erste Schritt zum Status als Heilige oder Heiliger).

Vor ihrem Tod 1997 hatte die Nonne einen Kult um sich geschart, indem sie 517 Missionen eröffnete, viele davon in Kalkutta, der Hauptstadt des indischen Bundesstaats Westbengalen. Allerdings verfolgten Mutter Teresa die letzten zwei Jahrzehnte Vorwürfe der finanziellen und medizinischen Korruption. Serge Larivée und Genevieve Chenard von der Abteilung für Psychoedukation der Universität Montreal und Carole Sénéchal von der Universität Ottawa veröffentlichten 2012 eine Arbeit, in der sie Teresas Verbrechen aufzählten: Beim Besuch ihrer Missionen sollen Ärzte festgestellt haben, dass ein Drittel der Patienten „im Sterben lag, ohne angemessen medizinisch versorgt zu werden.“

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