Schuldzuweisungen nach Mekka-Massenpanik: Erdoğan verteidigt saudische Führung


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Nach der Katastrophe bei der Mekka-Wallfahrt machen sich die Erzrivalen Saudi-Arabien und Iran einander Vorwürfe. Hunderttausende setzen ihre Pilgerreise mit der symbolischen Teufel-Steinigung fort.

Deutsch Türkische Nachrichten

Nach der tödlichen Massenpanik bei der islamischen Wallfahrt nach Mekka schieben sich Saudi-Arabien und der Iran gegenseitig die Schuld zu. Die saudische Presse machte am Freitag iranische Pilger für die Katastrophe mit mehr als 700 Toten verantwortlich. Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei erklärte dagegen, «schlechte Koordinierung und unüberlegtes Handeln» der saudischen Behörden hätten das Unglück verursacht.

Das sunnitische Saudi-Arabien und der schiitische Iran sind Erzrivalen in der Region. Sie unterstützen in den Bürgerkriegen in Syrien und im Jemen jeweils unterschiedliche Konfliktparteien. Saudi-Arabien lehnt zudem das Atomabkommen mit dem Iran ab.

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