Islamisten bedrohen Christen in Flüchtlingsheimen


„Ich kann meine Religion nicht mehr verheimlichen. Also musste ich das Heim verlassen.“ Ali Reza Rahmani, iranischer Christ, fühlt sich erst jetzt im Kirchenasyl sicher Foto: Martin U. K. Lengemann
Christliche Flüchtlinge sind in deutschen Asylbewerberheimen Übergriffen durch fanatische Muslime ausgesetzt, die nach der Scharia leben. Die Fundamentalisten drohen ihnen sogar mit Mord.

Von Freia Peters|DIE WELT

Said aus dem Iran sitzt unter einem Bild von Jesus am Kreuz, darüber persische Schriftzeichen. Es sind Bibelzitate. Johannes 8, Vers 12: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis.“

Said ist Kickboxer. Er ist quer durch die Türkei zu Fuß gelaufen. Dass seine Probleme in Deutschland erst richtig anfangen würden, hätte er niemals gedacht. „Im Iran haben die Revolutionsgarden meinen Bruder in einer Hauskirche verhaftet. Ich bin vor dem iranischen Geheimdienst geflohen, weil ich dachte, in Deutschland kann ich endlich frei meine Religion leben“, sagt Said. „Aber ich kann in meinem Asylbewerberheim nicht offen sagen, dass ich Christ bin. Dann werde ich bedroht.“

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2 Comments

  1. Wenigstens hat er erkannt, dass es gut für ihn ist, in Punkto Religiotität seine Klappe zu halten. Das war´s dann aber was sein Gehirn zu diesem Thema an Schmalz hergibt.

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