Mohammed und die 40.000 Räuber


Hamed Abdel-Samad, Bild: bb
Hamed Abdel-Samad, Bild: bb

Islamisten verehren Mohammed genauso wie friedliche und laizistische Muslime. Hamed Abdel-Samad hat die Geschichte des Propheten nun hinterfragt: In „Mohamed*: Eine Abrechnung“ zeichnet der kritische Islamforscher das Bild eines paranoiden Gewaltfürsten, dessen Armee aus Räubern und Gesetzesbrechern bestand. Ein Buchauszug

Von Hamed Abdel-Samad|Cicero

Hamed Abdel-Samad ist ein deutsch-ägyptischer Politologe und Autor. Wegen seiner kritischen Äußerungen über den Islam erhielt der einst tief gläubige Muslim Morddrohungen und wurde von der islamischen Gemeinschaft angefeindet. Seit 2011 ist er Mitglied des Beirats der Giordano-Bruno-Stiftung. 2013 nahm er an der Zweiten Kritischen Islamkonferenz in Berlin teil. Wenige Wochen später musste er in Kairo untertauchen, nachdem Islamisten zu seiner Ermordung aufgerufen hatten. Mit Aussagen wie „Der Islam ist nicht auf dem Vormarsch, wir erleben vielmehr den Zerfall einer Religion, die keine konstruktiven Antworten bieten kann auf die Fragen des modernen Lebens“ kritisiert er seine Herkunftsreligion

Flucht in den Krieg: Mohamed und die 40.000 Räuber

Mohamed wird von Muslimen nicht nach moralischen und ethischen Kriterien bewertet; sie verehren ihn, weil sie ihn für den Empfänger der letzten Botschaft Gottes halten und weil es ihm gelungen war, die Araber zu einen und zu einer Weltmacht zu machen. Wie diese Einigung zustande kam und war – um der Islam binnen weniger Jahre so mächtig wurde, wird oft verklärt und kaum kritisch bewertet.

Je zerstrittener und damit auch schwächer die Araber nach Mohamed wurden, desto mehr verehrten sie ihren Propheten und desto stärker sehnten sie sich nach dem Wiederaufleben jener glorreichen Zeit. Mohamed-Kritik stößt deshalb bis heute bei Muslimen auf heftige Gegenwehr, nicht nur wegen Mohameds Status als Prophet, sondern auch, weil viele Muslime diese Kritik als Frontalangriff auf ihre eigene Existenzberechtigung deuten.

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1 Comment

  1. Volle Zustimmung, moralische Kriterien hatten im Isalm noch nie einen Stellenwert. Es ist ein Religion von Gewaltmenchen für Machos

    Muslime die nicht auf Drohungen, Beleidigungen und Irritationen aggressiv reagieren, die gelten als schwach ohne Ehre.. „Der Islam ist eine bösartige, totalitäre Ideologie für paranoide Weicheier, weinerliche Verlierer und Feiglinge, perfekt all das zu rechtfertigen, was sich kranke und depressive Paranoide ausdenken können um ihre Machtgelüste auszutoben“ (Psychologin Nancy Kobrin). „Der Islam ist nicht auf dem Vormarsch, wir erleben vielmehr den Zerfall einer Religion, die keine konstruktiven Antworten bieten kann auf die Fragen des modernen Lebens“ (Hamed Abdel-Samad“

    Muslime Staaten werden von Diktatoren zum Vorteil ihrer Sippe ausgebeutet. Die Despoten horten Vermögen oft höher als das BIP ihres Landes und kassieren bis 60% der von den Hochtechnologieländern über Jahrzehnte gezahlten Entwicklungshilfen. Moderne Bildung und Wissen gilt Muslimen als „haram“ oder als blasphemisch, der Imam kassiert 20% der Strafen, das Recht ist käuflich. Für Wissen und Bildung muss man Jahre gegen Allahs Willen fleißig lernen, das ist unwürdig und bringt deutlich weniger Ehre als die Frau verprügeln oder Kinder ficken.

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