Randale auf dem Tempelberg: Israel schließt Al-Aksa-Moschee für Palästinenser


The Temple Mount in Jerusalem (photo credit: Miriam Alster/Flash90)
The Temple Mount in Jerusalem (photo credit: Miriam Alster/Flash90)
Der Tempelberg in Jerusalem ist Juden und Muslimen heilig. Jetzt hat Israel Palästinensern während des Laubhüttenfestes den Zugang zum Gelände verweigert. Es kam zu Ausschreitungen.

SpON

Zum Beginn des jüdischen Laubhüttenfestes Sukkot ist es auf dem Tempelberg in Jerusalem zu Konflikten der israelischen Polizei mit palästinensischen Muslimen gekommen. Dabei seien einige Menschen verletzt und die Al-Aksa-Moschee beschädigt worden, sagte der Direktor der islamischen Waqf-Stiftung, Azzam Khatib.

Die Polizei hatte die Moschee für Palästinenser geschlossen und Gläubige aufgefordert, das Gebäude zu verlassen. Damit wolle man Juden, die das Laubhüttenfest begehen wollten, ungehinderten Zugang zum Tempelberg verschaffen, hieß es. Die Sicherheitskräfte errichteten Barrikaden auf den Zugangstoren zu dem ummauerten Heiligtum und hinderten alle Palästinenser unter 50 Jahren am Eintritt.

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