Unsere Urahnen hörten besser als wir


So könnte der Australopithecus africanus ausgesehen haben. © Rekonstruktion: John Gurche/ Smithsonian Museum of Natural History; Foto: Tim Evanson/ CC-by-sa 2.0
Feine Ohren: Vor zwei Millionen Jahren lebende Vormenschen besaßen ein sensibleres Gehör als wir: In den höheren Frequenzbereichen hörten Australopithecus africanus und Paranthropus robustus besser als Menschenaffen und auch besser als der moderne Mensch. Der Grund dafür könnte ihr Wechsel vom Wald in die Savanne sein: Dort erleichterte ihnen das gute Gehör die Kommunikation auf kurze Distanzen, wie Forscher im Fachmagazin „Science Advances“ berichten.

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Unser Gehör ist zwar nicht so gut wie das einiger anderer Säugetiere, dafür ist es bestens daran angepasst, menschliche Laute einzufangen. Wir hören zwischen 2.000 und 5.000 Hertz am besten, dem Bereich, in dem die meisten Laute der Sprache auftreten. Aber selbst Infraschall bis hinunter auf acht Hertz können nach neuesten Erkenntnissen wahrnehmen und nach oben hin je nach Alter bis zu 16.000 Hertz.

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