Schmerztolerante haben weniger Mitgefühl


Selbstempfundene Schmerzen verstärken unser Mitgefühl für andere © Wavebreakmedia/ thinkstock
Weniger Schmerz, weniger Mitgefühl: Unsere Fähigkeit, den Schmerz anderer Menschen nachzuempfinden, hängt von unserer eigenen Schmerzempfindlichkeit ab. Sind wir selbst eher schmerztolerant oder haben wir ein Schmerzmittel genommen, dann schätzen wir auch das Leiden anderer als nicht so schlimm ein, wie ein Experiment belegt. Der Grund für diese Verbindung: Empathie und Schmerzwahrnehmung aktivieren ähnliche Hirnareale und reagieren beide offenbar auf Opioide.

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Nicht jeder empfindet Schmerzen gleich intensiv: Schon länger weiß man beispielsweise, dass Verknüpfungen im Gehirn spielen für die Schmerzempfindlichkeit eine Rolle. Zudem kann schon ein langes Ausschlafen oder eine effektive Ablenkung dabei helfen, die Schmerztoleranz zu erhöhen, wie Forscher herausfanden.

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