Apostel Schönborn: ‚Bibel hat zu gleichgeschlechtlichen Partnerschaften eine klare Lehre‘


Christoph Schönborn bei der Weihe des renovierten Papstkreuzes (2012) im Wiener Donaupark. Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0

Wiener Kardinal Schönborn zu wiederverheirateten Geschiedenen: Eine Erlaubnis nach dem Schema „dreimal, viermal heiraten, alles wird abgesegnet“ werde es bei der in einer Woche beginnenden Weltbischofssynode im Vatikan nicht geben.

kath.net

Kardinal Christoph Schönborn erwartet von der Familiensynode keine „generelle Bestimmungen“ für den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen. Eine Erlaubnis nach dem Schema „dreimal, viermal heiraten, alles wird abgesegnet“ werde es bei der in einer Woche beginnenden Weltbischofssynode im Vatikan nicht geben, betonte der Wiener Erzbischof am Samstag in einem Ö1-Radiointerview. Primär gehe es um die Seelsorge, wobei die Synode dazu einladen dürfte, genauer hinzuschauen um zu sehen „wie ist die Situation von Wiederverheirateten?“, so Schönborn.

Die Ehe sei „von ihrem innersten Wesen her auf Dauer und Treue angelegt“, betonte der Kardinal. Weithin bekannt sei, dass dies nicht immer gelinge, verwies Schönborn auf seine eigene Biografie: „Ich komme selbst aus so einer Familie.“ Dennoch könne es auch im Leben von wiederverheirateten Geschiedenen sowie auch unverheirateten Zusammenlebenden „sehr viel Edles geben“.

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