Nach Treffen mit Merkel: Kirchen rufen zu Respekt vor Asylrecht auf


Image: Louis Berk/CC BY-ND 2.0
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Die beiden großen Kirchen in Deutschland haben dazu aufgerufen, das Asylrecht zu respektieren.

evangelisch.de

„Das Grundrecht auf Asyl darf nicht infrage gestellt werden“, erklärten der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, am Dienstag in Berlin nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Zudem forderten sie eine bundesweite Koordinierung für die Menschen, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagieren.

Das Asylrecht kenne „keine Obergrenze“, sagten die beiden kirchlichen Spitzenrepräsentanten. Sie stimmten mit der Bundeskanzlerin darin überein, „dass niemand, der vor Krieg und Verfolgung flieht, schutzlos bleiben darf“. Wer einen Antrag auf Asyl stelle, müsse auch ein faires und schnelles Verfahren bekommen, betonte Marx.

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