Skurril: Stromerzeugung durch Schläge


Versuchsaufbau mit Galfenol im Inneren des kupferumwickelten Elektromagneten © John Domann/ UCLA
Strom durchs Draufhauen: Forscher haben eine ungewöhnliche Methode entdeckt, um Strom zu erzeugen – durch Schläge. Denn eine Verbindung aus Eisen und Gallium produziert ein starkes magnetisches Feld, sobald es durch mechanischen Druck verformt wird. Kombiniert man dies mit elektrischen Leitungen, entsteht Strom. Immerhin 80 Megawatt pro Kubikmeter Material lassen sich so durch starke Schläge erzeugen.

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Eisen ist eigentlich ein ganz normales ferromagnetisches Material. Doch seine Eigenschaften ändern sich, wenn einige Eisenatome durch das Metall Gallium ersetzt werden, wie Forscher der US Navy bereits vor rund 20 Jahren herausfanden. Die Eisen-Gallium-Legierung, auch Galfenol genannt, wird dann zu einem magnetoelastischen Material. Das Besondere daran: Wenn solche Materialien mechanischem Druck ausgesetzt oder verformt werden, ändert sich ihre Magnetisierung.

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