Bischofssynode: Elf Kardinäle sehen ‚Auflösungsphase ohnegleichen‘


Papst Franziskus während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB
Papst Franziskus während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB
Wenige Tage vor Beginn der Familiensynode im Vatikan werden die Diskussionslinien zunehmend klarer: Eine Gruppe von elf dem „konservativen Flügel“ zugerechneten Kardinälen spricht sich in einem gleichzeitig in vier Sprachen veröffentlichten Buch gegen weitreichende Änderungen beim katholischen Verständnis von Ehe und Familie aus.

kath.net

Abgelehnt wird in den Essays auch eine Öffnung der Kirche in Bezug auf Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene. Die deutsche Ausgabe des Buches ist unter dem Titel „11 Kardinäle zu Ehe und Familie – Essays aus pastoraler Sicht“ am Montag im Freiburger „Herder“-Verlag erschienen.

Gemeinsamer Ausgangspunkt der Beiträge ist die Analyse einer „Auflösungsphase ohnegleichen in der Geschichte“ für die Familie – und auch für den Begriff der Ehe -, heißt es unter anderem. Probleme der Säkularisierung werden aufgezeigt, dass etwa Liebe und Sexualität „banalisiert und zu einem billigen Vergnügen herabgewürdigt“ würden, wie der frühere Kölner Erzbischof Joachim Meisner in seinem Beitrag darlegt. Dementgegen gelte es nun, die Lehre Jesu Christi darzustellen.

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